LIEBE GOSAUFREUNDINNEN UND FREUNDE!
Der Gosauer Herbst-Winter Newsletter ist da!
In den vergangen 3 Wochen gaben sich alle Jahreszeiten die Hand. Ende Oktober konnte man noch bei Sommertemperaturen in allen Höhen wandern. Anfang November der erste halbe Meter Schnee im Tal und Schneegestöber wie im tiefsten Winter. Jetzt hat das Frühlingswetter den Schnee im Tal wieder weggeschmolzen.
Postumstrukturierung trifft auch Gosau
Gosauer Milchkühe werden selten
Sichere Stromversorgung für Gosau
Gosauer Fussballer sind Spitze
Das alte Sägewerk der Steinermühle steht nicht mehr
Im Wald und auf der Heide..
Advent in Gosau
Neues von gosaunet
Postumstrukturierung trifft auch Gosau
Seit Oktober wird die Post nicht mehr in Gosau sondern in Bad Ischl sortiert. Von dort wird sie von den Gosauer Briefträgern abgeholt und dann im Tal ausgetragen. Die Briefträger haben noch zusätzliche Arbeit ausserhalb von Gosau erhalten. Für die Postkunden ändert sich jedoch wenig. Geändert hat sich allerdings der Arbeitsplatz für den bei der Post angestellten Bürgermeister Gerhard Gamsjäger. Seine Arbeitsstelle wurde wegrationalisiert. Somit wird er gezwungen, Postvertretungen in Oberösterreich zu übernehmen. Durch die Streichung dieses Arbeitsplatzes haben sich die Öffnungszeiten des Postamts verkürzt. Es bleibt am Mittwochnachmittag geschlossen.
Gosauer Milchkühe werden selten
Den letzten Almsommer verbrachten die Kühe und Rinder vom "Woferler"auf der Plankensteinalm.
Im Oktober verabschiedeten sich Ingeborg und Ferdinand Buchmann mit schwerem Herzen von ihren 4 Milchkühen und 5 Jungrindern.
Die ständigen Neuerungen, die schlechte Rentabilität eines kleinen Bauernhofs und die ungewisse Nachfolge haben sie zu diesem Schritt bewogen. Nur noch Ziegen und Hühner bevölkern den traditionsreichen Bauernhof.
Auch beim "Berlingliesen" (Hubner 144) stehen seit diesem Herbst keine Milchkühe mehr im Stall. Die Milchlieferung im Sommer von der Alm hinunter zur Abholstelle ist nicht mehr zu bewältigen. So haben auch bei Elisabeth und Alois Hubner die 4 Milchkühe den Stall verlassen. Die Mutterkuhhaltung bleibt jedoch erhalten.
Sichere Stromversorgung für Gosau
Nach dem Motto "gemeinsam sind wir stark" kann manches erreicht werden setzten sich viele Gosauer Unternehmer für eine sichere Stromversorgung in Gosau ein.
Sehr schnell nach der Ankündigung der Energie AG, die Stromleitung in den Boden zu verlegen, wurde mit den Bauarbeiten begonnen.
Am 9. November 2006, 15.19 Uhr, ist das Hochspannungskabel (Hauptschlagader) von Steeg nach Gosau in Betrieb genommen worden.
Die Kabellänge beträgt 6,6 km, die Bauzeit dauerte vom 11.September bis 10.November 2006. Die Kosten belaufen sich auf € 800.000.
Es wurde auch ein Datenkabel mitverlegt. Dieses wird in Zukunft von den Schulen, Gemeindeamt und Raiffeisenkasse genutzt werden können. Die Idee, durch den Gosauzwang einen durchgehend befahrbaren Weg für Mountainbiker zu erstellen, wurde nicht umgesetzt.
Gosauer Fussballer sind Spitze
Die Kampfmannschaft des ASKÖ Raiffeisen Gosau ist zum ersten Mal, seit Bestehen des Fussballvereins, Herbstmeister der 2. Klasse Süd. Torschützenkönig ist Robert Kocis mit 18 Treffern. Der Kapitän Manfred Bauer ist der zweit Erfolgreichste, er traf 11 mal ins gegnerische Tor. Die Gosauer Fussballfans feuern nicht nur die heimischen Spieler an, sie bildeten sich im Herbst fussballmässig in den Stadien von München und Mailand weiter. Damit sind die Gosauer Fussballer und ihre Fans bereits in bester Vorbereitung für die Europameisterschaft 2008.
Das alte Sägewerk der Steinermühle steht nicht mehr
Die Gemeinde Gosau hat Teile aus der Liegenschaft Steinermühle ersteigert. Es handelt sich dabei um das ehemalige Sägewerksgelände und um das anschließende Grundstück an den Kinderspielplatz, insgesamt ca. 7000 m2.
Das baufällige Sägewerksgebäude wurde bereits völlig abgetragen. Da sich das Grundstück in der roten Zone befindet,kann hier kein Gebäude errichtet werden. Doch durch das dazu gewonnene Areal können die Sport - und Spielplatzflächen in der Zukunft erweitert werden.
Im Wald und auf der Heide
Der Salzkammergutbär Moritz befindet sich sehr wahrscheinlich schon in seinem Winterquartier. Bei seinen Spaziergängen hat er auch das Gemeindegebiet von Gosau gestreift. Dies wurden vom Bärenanwalt bestätigt. Spuren von ihm wurden von verschiedenen Gosauern und Gästen gesehen.
Tragisch endete im Hintertal bei der Hirschbrunft ein Kampf zweier kapitaler Böcke. Das Geweih des einen verletzte den gegnerischen Hirsch tödlich. Über die "Grandln" (Hirschzähne) freute sich in diesem Fall nicht der Jäger sondern die Grundbesitzerin Hanni Schmaranzer (Andre).
Advent in Gosau
Am 1. Adventsamstag kann man im Heimathaus ein Adventkränzchen besuchen. Es werden Gestecke verkauft und für das leibliche Wohl wird gesorgt. Am Abend findet in der evangelischen Kirche ein Gospelkonzert mit dem Hodge Podge Chor statt. Am Sonntag erwarten die Gosauer Bauern und Gewerbetreibenden viele neugierige und kauflustige Gäste aus nah und fern beim Kulturzentrum zum traditionellen Gosauer Adventmarkt. Weitere Veranstaltungen sind in unserem Veranstaltungskalender zu finden.
Für alle, die ihre Weihnachtspost schneller erledigen wollen, empfehlen wir die E-Cards mit schönen Gosauer Wintermotiven bei www.gosaunet.at.
Neues von gosaunet
Nun ist es soweit, dass der gosaunet PC Raum im Gemeindeamt für Schulungen genützt werden kann.
Mit Förderungen des Landes Oberösterreicht Abteilung Bildung und Frauen konnten im Laufe der letzten Jahre 6 PCs angeschafft werden. Durch Eigenleistung und mit Unterstützung der PC Senioren wurde der Raum adaptiert. Im Herbst konnten die ersten Schulungen starten.
Die Frauenkurse für Anfängerinnen und Fortgeschrittene mit der Trainerin Sabine Revers waren sofort ausgebucht. An einer Fortsetzung im März wird bereits geplant. Die Frauen nützen die Möglichkeit, während der Woche ihre EDV Kentnisse im PC Raum gemeinsam zu vertiefen.
Auch die PC Senioren lernen viel Neues mit ihrem Referenten DI Dr.Steinbach aus Bad Ischl. Im Winter wird es für Anwender neue Fortbildungsmöglichkeiten geben. Wir werden rechtzeitig darauf aufmerksam machen.
Jetz wenn der Schnee wieder "öhang" ist und es bald "reimig" wird, dann zieht man die "Händling"an, weil sonst wird es dich bald "önagln" und wenn es dann zum "bu-hn" anfangt dann wirds "hei" und ohne Mütze gibt es ein "Dogizn", dass dir davon ganz "doi" und "dirmlig" wird. Schnell den "Kachiofn" mit die "Schrefalan" anheizen und in der warmen Stube sitzen bis zum nächsten "blergizn".
Übersetzung:
Jetzt wenn der Schnee auf den Bäumen liegen bleibt und es bald kalt und voller Schnee wird, dann zieht man die Handschuhe an, weil sonst friert es dich an den Fingern und wenn es dann mit viel Wind zum Schneien anfangt, dann wird es rutschig und ohne Mütze gibt es einen Schmerz, dass dir davon ganz duselig und schwindlig wird. Schnell den Kachelofen mit kleinem Holz anheizen und in der warmen Stube sitzen bis die Sonne zum nächsten mal ein bisschen hervor schaut.
Die "gosaunetterinnen" wünschen allen eine ruhige Adventzeit, ein frohes Weihnachtsfest, Glück und Gesundheit im Neuen Jahr
Wasser - Berge - Schnee, www.gosaunet.at
Schoenes und Wichtiges aus Gosau fuer Freunde und Gaeste
Impressum: Verein "Wir machen gosaunet.at"
4824 Gosau 444
Unser Projekt wurde und wird gefoerdert von:
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur,Land Oberösterreich Abt. Bildung, Jugend, Sport, Land Oberösterreich Büro für Frauenfragen, Frau Hannelore Salman Webdesign, Georg Ringer Webdesign und techn. Umsetzung, Katholisches Bildungswerk Diözese Linz, Raiba Gosau, Rechtsanwalt Dr. Fritz Vierthaler